Pateromichelaki Aikaterini

Fachärztin für Rheumatologie

Ankylosierende Spondylitis

Was ist eine ankylosierende Spondylitis?

Es handelt sich um eine Erkrankung, die Schmerzen und Steifheit im unteren Rücken, im Rücken und im Nacken verursacht.



Sie beginnt mit einer Entzündung der Wirbelsäule oder der peripheren Gelenke. In einigen Fällen kann sie später zu einer Verknöcherung der Wirbelsäule führen.

 

Die ankylosierende Spondylitis gehört zu einer Gruppe von Erkrankungen, die als Spondylarthritiden“ bezeichnet werden.

Was sind die Symptome einer ankylosierenden Spondylitis?

Das häufigste Symptom sind Schmerzen im unteren Rückenbereich. Diese Schmerzen:

  • beginnt in der Regel vor dem 45. Lebensjahr

  • dauert länger als 3 Monate

  • ist nach Ruhephasen, z. B. in den frühen Morgenstunden, stärker

  • bessert sich durch Bewegung

Der Rücken kann auch weniger beweglich werden. Dies kann Bewegungen wie das Vorbeugen zum Anziehen von Socken oder Schuhen erschweren.

Es kann auch zu einer „buckligen” Haltung im Laufe der Zeit führen, wenn es unbehandelt bleibt.

Weitere Symptome können sein:

  • Schmerzen in anderen Gelenken, wie z. B. den Hüften oder Schultern

  • Schmerzen oder Schwellungen an anderen Körperstellen, wie Ellbogen, Fersen oder Rippen

  • Müdigkeit

In einigen Fällen kann ankylosierende Spondylitis zu weiteren Problemen führen, wie z. B.:

  • Entzündung eines Teils des Auges

    Dies wird als „Iritis” oder „Uveitis” bezeichnet und verursacht Augenschmerzen und verschwommenes Sehen.

  • Entzündung im Inneren des Darms, die in der Regel keine offensichtlichen Symptome verursacht
  • Probleme mit der Funktion der Herzklappen
  • Atemprobleme – Manche Menschen haben eine Versteifung zwischen den Rippen und der Wirbelsäule. Dies kann tiefes Atmen und körperliche Betätigung erschweren.

Welche Untersuchungen muss ich bei ankylosierender Spondylitis durchführen lassen?

Ein Rheumatologe ist ein Arzt, der durch Fragen zu Ihren Symptomen, eine klinische Untersuchung, Blutuntersuchungen und bildgebende Verfahren (wie Röntgenaufnahmen und Magnetresonanztomographie) die Krankheit diagnostizieren kann.

Was kann ich selbst tun, um mich besser zu fühlen?

Sie können das Risiko von Komplikationen verringern, indem Sie:

  • Bewegung – Bewegung kann helfen, Steifheit aufgrund von Spondylitis ankylosans vorzubeugen. Tai-Chi und Schwimmen gelten als besonders hilfreiche Aktivitäten.

  • Rauchen aufgeben – Ankylosierende Spondylitis kann in fortgeschrittenen Stadien zu Atemproblemen führen, und Rauchen verschlimmert den Zustand noch weiter.

Wenn die Wirbel des Patienten miteinander verwachsen sind (Bambuswirbelsäule), besteht die Gefahr einer schweren Verletzung des Nackens oder des Rückens (Rückenmark). Um das Verletzungsrisiko zu verringern, wird Folgendes empfohlen:

  • Entfernen Sie lose Teppiche, elektrische Kabel und alle Unordnung, die zu einem Sturz führen könnte.

  • Im Auto immer den Sicherheitsgurt anlegen.

  • Vermeiden Sie übermäßigen Alkoholkonsum.

  • Vermeiden Sie Kontaktsportarten, die zu Verletzungen führen können.

Es gibt auch Selbsthilfegruppen für Menschen mit ankylosierender Spondylitis. Dem Patienten kann es helfen, mit anderen Menschen zu sprechen, die mit ähnlichen Problemen konfrontiert sind.

Wie wird ankylosierende Spondylitis behandelt?

Die Behandlung hängt von den Symptomen und dem Schweregrad der Erkrankung ab.

Bewegung ist ein wichtiger Teil der Behandlung.

Einige Patienten arbeiten mit einem Physiotherapeuten zusammen, um die für sie am besten geeigneten Übungen zu erlernen.

Dehnübungen, sanfte Muskelkräftigungsübungen und Übungen zur Verbesserung der Körperhaltung sind sehr wichtig, da ankylosierende Spondylitis zu einer Vorwärtsneigung des Kopfes in einer „buckligen” Haltung führen kann.

Viele Menschen mit ankylosierender Spondylitis nehmen auch ein oder mehrere Medikamente ein. Dazu können gehören:

  • NSAR – Dies ist eine große Gruppe von Medikamenten, zu denen Etoricoxib, Ibuprofen und Naproxen gehören. Sie können zur Linderung von Schmerzen und Steifheit beitragen.

  • Biologische Wirkstoffe – Sie helfen bei der Behandlung der Symptome und verhindern eine Verschlimmerung der ankylosierenden Spondylitis.

Das Ziel der Behandlung ist es, den Patienten von den Symptomen zu befreien, die ihm zu schaffen machen, ihm zu ermöglichen, seinen gewohnten Aktivitäten nachzugehen, und das Fortschreiten der Krankheit zu verhindern.

Dank der kontinuierlichen Forschung im Bereich der Behandlung rheumatologischer Erkrankungen kommen wir unserem Ziel immer näher.